Geschichte der Klinik Wiesengrund

Die Anfänge der Klinik Wiesengrund gehen bis in das Jahr 1959 zurück. In diesem Jahr eröffneten Klara und Josef Lüning in ihrem Wohnhaus in der Fredegrassiedlung eine kleine Pension mit zunächst zwei Betten. Die ersten Gäste kamen von der DRV Rheinprovinz. Im Laufe der Jahre fanden verschiedene Erweiterungen auf letztlich 45 Betten und die Anerkennung als Kurheim statt. Seit 1962 waren die Betten von der DRV Westfalen belegt, die bis heute auch Hauptbelegungsträger der Klinik ist.

Seit 1980: Sanatorium Wiesengrund

Auf Anraten der DRV, die für Kurheime keine dauerhafte Zukunft sah, errichtete die Familie Lüning gemeinsam mit anderen Investoren in den Jahren 1979/80 am Mühlenweg das „Haus Wiesengrund“ mit 80 Betten und verlagerte die Gästebetreuung dorthin. Die Eröffnung erfolgte am 12.08.1980. Gleichzeitig erwirkte Hans Lüning, der nun als Vertreter der zweiten Generation das Haus führte, die Anerkennung als Sanatorium mit eigener ärztlicher Versorgung im Hause. Für den Standort Mühlenweg sprachen und sprechen die Nähe zum Kurpark, zu den Hellweg-Sole-Thermen (1981 eröffnet) und zur Ortsmitte.

Seit 1992: Kurklinik Wiesengrund

1992 entstand ein Erweiterungsanbau, in dem eine neue medizinische Abteilung ihren Platz fand und mit dem die Zahl der Gästebetten auf 140 erhöht werden konnte. 40 Betten wurden seitdem von der DRV Bund belegt. Gleichzeitig erfolgte die Anerkennung als „Kurklinik“.

Seit 1998: Klinik Wiesengrund

Nach den problematischen Auswirkungen der Gesundheitsstrukturreform und dem damit verbundenem Ausstieg der DRV Bund aus der Belegung, erfolgte 1998 gemeinsam mit dem neuen Chefarzt Dr. med. Peter Bödefeld, eine komplette Umstrukturierung des Hauses. Die bisherige Hauptindikation „Innere Medizin“ wurde aufgegeben und die gesamte Klinik orthopädisch ausgerichtet. Da nun die medizinische Betreuung und alle Anwendungen komplett im Haus verabreicht werden konnten, erwirkte das Haus die Anerkennung als „Klinik“ und ebenfalls die AHB-Anerkennung durch die Rentenversicherungsträger. Dadurch kamen nun auch andere Beleger hinzu, so vor allem die „Deutsche Rentenversicherung Knappschaft Bahn- See“ und diverse Krankenkassen.

Jahr 2007 / 2010

Mit Kay Lüning und Inga Lüning-Schetschok tritt nunmehr die dritte Generation der Familie Lüning in die Geschäftsführung ein.